Unser Dojo 

Das Wort "Dojo" stammt aus dem Japanischen und bedeutet wörtlich übersetzt „Ort des Weges“.

Traditionell bezeichnet es einen Raum oder Ort, an dem Kampfkünste gelehrt und praktiziert werden, aber auch in anderen Disziplinen wie Zen-Meditation oder Kalligraphie kann der Begriff verwendet werden.

Herkunft und Bedeutung

Ursprung: Die Wurzeln des Dojo liegen in den japanischen Kampfkünsten, die sich über Jahrhunderte entwickelt haben. In diesen Einrichtungen wurden nicht nur Techniken gelehrt, sondern auch Werte wie Disziplin, Respekt und Selbstbeherrschung vermittelt.

Philosophie: Ein Dojo ist mehr als nur ein Trainingsplatz; es ist ein Ort des Lernens, der Selbstreflexion und der spirituellen Entwicklung. Die Praktizierenden, die „Schüler“ (Deshi), lernen, sich selbst zu verbessern und die Prinzipien der Kampfkunst zu internalisieren.

Verhalten im Dojo

Wenn du ein Dojo besuchst oder dort trainierst, gibt es bestimmte Verhaltensweisen und Etikette, die du beachten solltest:

1.    Respekt

Zeige Respekt gegenüber dem Dojo, dem Lehrer und deinen Trainingspartnern. Dies kann durch Verbeugungen oder einfache Gesten des Respekts geschehen.

2.     Kleidung

Trage angemessene Trainingskleidung, die oft ein Gi (Trainingsanzug) ist, und halte diese sauber und ordentlich.

3.     Pünktlichkeit

Sei rechtzeitig zum Training da, um den Unterricht nicht zu stören und den Respekt gegenüber dem Sensei und den anderen Schülern zu zeigen.

4.    Konzentriertes Training

Sei während des Trainings aufmerksam und konzentriert. Vermeide Ablenkungen und respektiere die Zeit, die dir zur Verfügung steht. 

5.    Hilfsbereitschaft

Unterstütze deine Trainingspartner, sei offen für Feedback und sei bereit, anderen zu helfen.

6.    Nachbereitung

Nach dem Training ist es üblich, sich beim Lehrer und den anderen Schülern seinem Trainingspartner zu bedanken.

 Kleidung

Der Gi (Anzug) ist die traditionelle Trainingskleidung, er besteht aus Jacke (Uwagi), Gürtel (Obi) und Hose (Zubon) 

Warum tragen wir einen Gi

1.    Identität und Tradition

Der GI ist ein Symbol der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kampfkunst und ihrer Tradition. Das Tragen eines Gi zeigt Respekt gegenüber der Kunst und deren Geschichte.

2.    Gleichheit

Das Tragen eines einheitlichen GI fördert ein Gefühl der Gleichheit unter den Praktizierenden. Unabhängig von Hintergrund oder Erfahrung tragen alle Schüler die gleiche Kleidung, was den Fokus auf die Fähigkeiten und den Charakter lenkt.

3.    Disziplin und Respekt

Der GI ist ein Zeichen von Disziplin. Das ordentliche Tragen und Pflegen des Gi zeigt Respekt gegenüber dem Dojo, dem Lehrer und den Trainingspartnern.

4.    Bewegungsfreiheit

Der GI ist so konzipiert, dass er die Bewegungen des Körpers während des Trainings nicht einschränkt. Die lockere Passform ermöglicht eine Vielzahl von Bewegungen, die für die Ausführung von Techniken erforderlich sind.

Pflege des Gi

Die Pflege des GI ist ebenfalls wichtig, um Respekt und Disziplin zu zeigen.

Reinigung

Halte den GI sauber und frisch, indem du ihn regelmäßig wäschst. Ein sauberer Gi ist ein Zeichen von Respekt gegenüber der Trainingsumgebung.

Ordnung

Falte und lagere den GI ordentlich, wenn er nicht in Gebrauch ist. 

Der Obi (Gürtel) 

Die Farben des Obi sind in der Regel an das Graduierungssystem der jeweiligen Kampfkunst angepasst. 

Farben

Weiß (6.Kyu)

Er symbolisiert Unschuld und den Beginn des Weges in der Kampfkunst.

Gelb (5. Kyu)

Steht für den ersten Fortschritt und das wachsende Wissen und Verständnis der Grundlagen.

Orange (4.Kyu)

Anweisungen können umgesetzt werden und die Bereitschaft, ständig neues zu lernen wächst. 

Grün (3.Kyu) 

Ein Zeichen, dass man schon deutlich differenzierter und vielseitiger agieren kann. 

Blau (2.Kyu) 

Ein Zeichen für fortgeschrittene Techniken und ein tieferes Verständnis der Kampfkunst.

Braun (1.Kyu)

Symbolisiert ein hohes Maß an Können und oft die Vorbereitung auf den Schwarzgurt.

Schwarz (1.DAN)  

Der Schwarzgurt ist ein Symbol für Meisterschaft und ein tiefes Verständnis der Kampfkunst. Oft wird er mit dem Erreichen eines bestimmten Grades (Dan) in Verbindung gebracht.

Sonstiges was wir wissen sollten

Unter dem Gi

Können enge T-shirts oder Rashguards getragen werden.

Füße

Socken sind Pflicht. Wer in Schuhen trainieren möchte, fragt bei den Trainern nach welche gestattet sind.) 

Haare  & Schmuck

Die Haare müssen geschlossen tragen werden. (Auch Jungs, die längere Haare haben, müssen diese wie in anderen Sportarten auch zusammenbinden.) 

Schmuck, Uhren, Ringe Freundschaftsbänder haben auf der Matte keinen Platz. 

Getränke

Flüssigkeit ist wichtig! Wasser  stillt den durst am besten. Die Flaschen bitte nicht aus Glas und mit Deckel.